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| Organisations-Forum | |
Das Interesse von Konzertbesuchern hat derart nachgelassen, dass ich von Konzerten nur abraten kann,
denn es macht keinen Sinn, bei ungünstiger Wetterlage für 27 Zuhörer zu musizieren!
Programm:
Orgelmusik aus England und Amerika
Jeremiah Clarke
(ca. 1673-1707)
The Prince of Denmark's March
Henry Heron
(ca. 1745-1795)
Voluntary in G
John Travers
(ca. 1703-1758)
Cornet Voluntary
Adagio-Allegro
John Stanley
(1713-1786)
Voluntary in G:
Largo-Vivace
Homer Newton Bartlett
(1845-1920)
Suite für Orgel op. 205
I. Chorale
II. Introduction and Scherzo
III. Andante
IV. Finale
Percy Eastman Fletcher
(1879-1932)
Fountain Reverie
Festival Toccata C-Dur
Antonin Dvorák
(1841-1904)
Largo aus der Sinfonie "Aus der Neuen Welt"
(Orgeltranskription von Edwin H. Lemare)
Edward Elgar
(1857–1934)
Pomp and Circumstance, Marsch Nr. 1 D-Dur
(Orgeltranskription von Edwin H. Lemare)
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Begleittext:
Das heutige Konzert präsentiert Musik aus England und Amerika. Zur Eröffnung erklingen vier barocke englische "Trumpet Tunes", bei denen das Trompetenregister der Orgel strahlend erschallt.
Homer Newton Bartlett und Percy Eastman Fletcher zeigen durch die Namenswahl ihrer Kompositionen (Suite, Toccata) die Verbundenheit mit der europäischen Kirchenmusik. In Bartletts Suite sind die Anlehnungen an die französische sinfonische Orgelmusik der Romantik unverkennbar. Dennoch sind die gefälligen Melodien, der leicht dahinfließende Stil und die originelle Harmonik erfrischend anders, eben "typisch Amerika". Fletchers Fountain Reverie ist ein zartes Wiegenlied, in dem die weichen Flötenstimmen der Orgel besonders schön zur Geltung kommen. Die folgende temperamentvolle Toccata erinnert fast an Filmmusik, die Anfang des 20. Jh. zu den damaligen Stummfilmen live auf der Kinoorgel gespielt wurde.
Antonin Dvorák stammt aus Böhmen und ging 1892 nach New York, um dort Direktor des Nationalkonservatoriums zu werden. Seine Eindrücke von der Atlantiküberquerung und der Ankunft auf dem neuen Kontinent spiegeln sich wider in seiner Sinfonie "Aus der Neuen Welt". Das Largo, eine verinnerlichte, fast wehmütig sehnsuchtsvolle Melodie, ist der wohl bekannteste Satz aus dieser Sinfonie. Die heute vorgestellte Orgelfassung stammt von dem anglo-amerikanischen Organisten und Komponisten Edwin Henry Lemare.
Der Spätromantiker Edward Elgar beschließt das Konzert mit seinem festlichen Marsch aus „Pomp and Circumstance“. Nach einer rhythmisch-akkordischen Einleitung erklingt das feierliche Thema zunächst leise verhalten, dann schließlich im brausenden fortissimo der vollen Orgel. Diese majestätische Musik hat in England fast den Rang einer heimlichen Nationalhymne. Heute erklingt sie ausnahmsweise nicht zu Ehren von Queen Elizabeth, sondern als Huldigung an die Königin der Instrumente: die Schuster-Orgel der ehrwürdigen Stiftskirche zu Berchtesgaden.
Herzlich danke ich Ihnen, sehr geehrte Zuhörerinnen und Zuhörer, für Ihr Kommen und Ihr Interesse; besonders danke ich Herrn Urban Hafenmair von der Kirchengemeinde St. Andreas Berchtesgaden für die Einladung zu diesem Konzert.
Markus Zehnpfennig, Köln
Markus Zehnpfennig *1962 in Meerbusch/Rheinland;
Staatsexamen katholische Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf;
private Studien bei Prof. Wolfgang Seifen, Berlin; KMD Rosalinde Haas, Frankfurt; Vincent Warnier, Paris;
freiberuflicher Kirchenmusiker in Köln, Vertretungsdienste im Kölner Dom;
Konzertreisen Deutschland, Österreich, Niederlande
*
Mittwoch, 6. Oktober; Stiftskirche
Benefizkonzert zugunsten Misericordia
Flöte, Harfe, Saxophon, Klarinette und Orgel
*
Mittwoch, 13. Oktober; Stifts- oder Pfarrkirche
Ensemble Adoriante
Werke von A. Vivaldi, N. Porpora mit Daniell Fourie (Countertenor)

Dieses Organisationsforum hat folgende Funktion:
Teilnehmer können sich hier weitere Information holen und ihren aktuellen Stand (welche Informationen schon angekommen und ob diese auch richtig sind) abklären und
gliedert sich in zwei Abschnitte:
I. Allgemeine Information für Teilnehmer und
II. Material für Prospekt, Presse-Info und Abend-Programm-Eintrittskarten
I. Allgemeine Information für Teilnehmer
Der Zuspruch von Seiten des Publikums wird immer geringer! Die Abhängigkeit vom Wetter noch größer! Die Finanzierung schwieriger! Nach wie vor ist der Mittwoch der günstigste Konzertabend, aber auch im Anschluss an einen Abendgottesdienst am Samstag oder Sonntag besteht die Möglichkeit, ein Konzert durchzuführen.
Konzertprogramme soll der allgemein Interessierte unter Konzerte finden, da dieses Organisationsforum mit allen Programmen im Laufe der Zeit sehr umfangreich wird.
Die Entscheidung, auf welcher Orgel (Stiftskirche oder Pfarrkirche) gespielt wird, kann auch erst am Konzerttag getroffen werden, da beide Kirchen circa 100 Meter auseinander liegen. Die Dispositionen der Orgeln kann man unter -Orgeln- einsehen.
Konzertbeginn: 20:00 Uhr nach dem Gebetläuten
empfohlenes Ende: circa 21:15 Uhr
möglichst buntes Konzertprogramm (nicht immer nur d-moll epidemische)
Die Konzerte werden in die Kulturprogramme der umliegenden Zeitungen aufgenommen, daher wird ein einmal veröffentlichter, fixierter Termin nie verschoben, sondern jemand darf dann ein Ersatzprogramm spielen.
Programm
Wer will, kann die Konzertprogramme der anderen Künstler einsehen, sollte aber sein eigenes bitte unbedingt auf Fehler überprüfen, da dieser Text zur Erstellung des Abendprogramms für die Konzertbesucher übernommen wird.
1. Bitte, sofern das schon möglich ist, das Programm als doc.Datei über uhafe@t-online.de schicken, es wird dann hier veröffentlicht. (Kann zu späterem Zeitpunkt aktualisiert werden, wenn der eine oder andere Titel nicht gespielt wird....)
2. Ein paar Tage später, dieses Programm bitte auf Fehler kontrollieren!
Prospekt
Im Gegensatz zu 2006 und 2007 ist es sicher, dass heuer 2010 kein Prospekt erscheint
(2006) 12 000 Stück mit Verteilung im Berchtesgadnener Anzeiger
Hinweis für Bilder
Diese haben einen ganz großen Einfluß auf den Konzertbesuch, denn Bilder werden in unserem Lokalblatt, "Berchtesgadener Anzeiger" angeschaut und die darunter liegende Konzertankündigung gelesen. Dasselbe Bild soll auch Verwendung im Prospekt finden.
Am besten sind 300 dpi bei einer Größe von 9 cm hoch und 13,5 cm breit.
Am idealsten nimmt man die Bilder direkt von der Kamera - ohne Veränderung.